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Ist unser Land noch zu retten? -
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Inspiration BeitragVerfasst am: Mi Feb 21, 2007 3:00 am

Ist unser Land noch zu retten?

Eine berechtigte Frage. Überall ist der Verfall zu sehen und was mich am meisten beunruhigt, daß ist die Aggressivität und die Teilnahmslosigkeit.
Selbst unter den noch kleinen Kindern herrscht ein rauer Ton und Gewalt ist normal. Die Straßen sind immer mehr bevölkert von Gangs die wie Abziehbilder aus der Actionfabrik Hollywoods aussehen und wenn diese nicht so viel Gewalt ausstrahlen würden, dann könnte ich über diese armen Wesen lachen. Besonders in dieser trüben Jahreszeit macht das ganze einen gespenstischen Eindruck und schlägt auf die Stimmung.Sad

Natürlich gibt es auch andere Kräfte die mehr dem Licht und der Liebe zugewandt sind, aber diese treten nicht so auffällig in Erscheinung. Cool
Die Gespräche mit Menschen sind auch voller Aggressivität und Angst. Dazu scheint es oft nicht möglich zu sein zu den Wesen durch zu dringen. Viel scheinen in einer Art Traumzustand zu sein und realisieren annähernd nichts von dem, was um sie herum los ist. Bevor aber etwas geändert werden kann, kommt erst die Kommunikation. Doch da hinkt es bereits, denn die Medienallmacht und Präsenz hinterläßt deutliche Spuren.

Wenn ich mit einem der in Hülle und Fülle vorhandenen, kritischen Themen anfange, dann kommen die üblichen Sprüche von Verschwörungstheoretiker, Rechtsradikaler oder was mich dann schon ärgert, "wandere doch aus, wenn es dir hier nicht gefällt"! Das ist dann schon die Krönung, da soll ich meine Heimat verlassen nur weil der größte Teil der Bevölkerung lieber die Augen verschließt und so tut als wenn alles in Kürze vorbei gehen würde. Wie können Menschen nur so bewußtlos sein, daß sie die ewigen Lügen einfach schlucken oder bestenfalls beim Bier am Stammtisch rumblöken?

Eigentlich könnte ich es mir auch einfach machen und mich nur um meinen Kram kümmern und versuchen die Mißstände so gut wie es geht zu ignorieren, aber das liegt mir nicht so gut. Ich will diese Welt leben ohne immer mit Angst und Gewalt konfrontiert zu werden. Ich will Menschen kennen lernen die das Licht in sich tragen und mit denen das Zusammenleben angenehm ist. Die Welt ist so schön und was haben wir davon? Nichts, denn es gibt scheinbar immer was zu tun was wichtig ist. Wir müßen uns jeden Millimeter Freiraum erkämpfen und obendrein noch Angst haben, daß er im nächsten Moment strittig gemacht wird.

In einer derartigen Situation ist es alles andere als leicht gelassen zu bleiben. Das ist genauso wie mit dieser positiv Denken Kiste. Sei mal fröhlich, wenn ein Panzer auf Dich zugerollt kommt. Oder kommt dann etwa kein Panzer, wenn ich innerlich fröhlich bin? In wie weit schaffen wir wirklich unsere Realität?




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Klaus BeitragVerfasst am: Mi Feb 21, 2007 4:31 am

Ist unser Land noch zu retten

hi

Oder kommt dann etwa kein Panzer, wenn ich innerlich fröhlich bin? In wie weit schaffen wir wirklich unsere Realität?

Wenn man in diesen Gedanken steckt und sieht die Welt auch dann so, so ist da etwas, was erlaubt damit in Resonanz zu sein, bzw. resoniert im Grunde schon vorher selbst darin, jedenfalls ist man darauf ansprechbar - hat damit zu tun.

Das gibt also eine Reaktion in einem.

Diese Art der Reaktion, die man zumindest erlaubt so zu sein, löst ja auch eine emotionale Gefühlsenergie aus. Diese schwingt, im Mindesten unterschwellig, auch ohne dass man das weiß oder bewußt wollte nach außen zurück. Die Zellen kommunizieren untereinander, ohne dass das Denken was davon mitbekommt, dazu ist es nämlich zu langsam.

Und trifft man nun wiederrum auf etwas oder jemanden in der Welt, was damit in Resonanz geht, eine Affinität dazu hat, dann klingt genau das so weiter und wiederrum auf uns genauso zurück - unweigerlich.

Nun können die Gedankenformen bei jeden unterschiedlicher Form sein, aber die Resonanz, das Gefühl, die Wahrnehmung etc. fühlt das. Die Zellen reagieren wie die Saiten eines Instrumentes. Es gibt da kein Verstecken,

Nun, wollte jemand es dennoch verhindern, bleibt eigentlich nur die Saiten fest zu halten, sie am Schwingen hindern. Diese Resonanz des Festhaltens, des Zumachens, zumindest anders zu schwingen, denn alles ist Resonanz- , vielleicht sogar der Tod-, ist das, -stell Dir vor, das was auf dich zukommt-, wie wird man das wohl empfinden? Wie ein Panzer der auf einen zu rollt? Wie Dissonanz?

Wie soll man nun erst reagieren? In Resonanz - zur Dissonanz -gehen? Dieser Panzer, der aus vielleicht ganz anderem Gedankenhintergrund kommt, aber er kommt irgendwie, ....ganz unweigerlich. Wie soll man reagieren? Muß man -so wie- reagieren? Zwingt einen was wozu? Ist es gut sich bezwingen zu lassen? durch spätestens die eigene Entscheidung?

Wenn jemand jetzt nicht weiß ob man nun besser fröhlich ist oder doch lieber nicht, der sollte nun wieder von vorne anfangen zu lesen, gesetzt es rausfinden zu wollen um vielleicht eine Entscheidung zu finden - was man tun will?

Gruß
Klaus




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BerndMatthes BeitragVerfasst am: Mi Apr 16, 2008 3:24 am

Täglich erlebe ich, wie das Modell der Morphogenese funktioniert und kann es doch nicht lenken. Es entzieht sich meinem Willen.

Warum ist das so?

Der "Wille" ist das Problem. Er hat nicht die Aufgabe sich hinzugeben, sondern das eigene System zu erhalten nach meiner Ansicht.

Der "Wille" ist Ausdruck der Selbsterhaltung, ein amoralischer "Naturzwang", dem egal ist einem die Rübe einzuhauen, wenn der Hunger nur groß genug ist.

Wir mißverstehen aus historischen Gründen den Willen, weil er verwechselt wurde mit dem "Geist" (auch nach meiner Ansicht)

Den "Geist" müssen wir jeden Tag aufs neue etablieren und stabilisieren in unserem dazu benutzten Organ, dem Nervensystem. Daher ist die Verwechselungsgefahr ja auch so groß, denn Wille und Geist nutzen das gleiche System. Während aber der Wille sozusagen die Oberfläche der Zell-Kommunikation bildet (komplexer Ausdruck derselben) kann der Geist auch das Miteinander abwägen und moralisch bewerten. Er ist stärker nach Außen oder auf die Vorstellung des Außens zugewandt.
Wenn das Außen uns Angst macht, bedrohlich wirkt, dann wird der Geist leicht hinweggefegt weil er das jüngere Element ist und das ganze System sich immer auf das ältere verläßt, das zuerst nur die Aufgabe des sich selbst machens also des Überlebens hat.

Das erklärt warum die Menschen so scheinbar unbewußt herumlaufen, denn sie werden bedroht und haben kaum die Chance ihren Geist zu stabilisieren.

Beide Wille und Geist hinterlassen Spuren im Nervensystem. Je mehr eine Nervenzelle gebraucht wird desto stärker wird sie, desto mehr Verbindungen werden aufgebaut.

So reagiert unser Körper bei allen Störungen die Bewältigt werden wollen.

Maturane sagt über das Nervensystem: "Wir haben 100000 mal mehr Innenwahrnehmungen als Außenwahrnehmungen." Da bekommen wir erst eine Vorstellung davon, was wir überhaupt alles leisten. Dies sagt aber auch, das das Nervensystem eigentlich als ein geschlossenes System betrachtet werden muß. Das heißt bildlich gesprochen das wir in einem Ganzkörperkondom stecken und von der Welt da draußen verdammt wenig mitbekommen.
Wir laufen im Grunde blind durch eine Welt, stoßen mal hier irgendwo gegen und mal da und kompensieren diese Störungen indem wir in uns ein Bild von dieser Wirklichkeit konstruieren um nicht fortlaufend gegen Wände zu rennen.

Das erklärt warum Menschen die verrücktesten Sachen machen nur um nicht irgendwo gegenzulaufen. Die Evolutionisten meinen hier Anpassung an die Umwelt festmachen zu können, doch ich frage welche Umwelt wenn ich sie doch in mir selbst erst konstruiere und im Grunde nie gesehen habe?
Ich schaue auf meine körpereigenen Messinstrumente und handle nach Erfahrung mit den gewonnenen Messergebnissen.

Doch jetzt kommt etwas, was viele nicht glauben wollen. Wir machen Fehler! Wir machen Fehler sogar im Aufbau unseres Gehirns. Unter dem Stichwort Synästhesie könnt ihr lesen worum es eigentlich geht.

Meine These ist, das die Fehlerhaftigkeit des Menschen ihm letztlich die Möglichkeit eröffnet aus der Hierarchie der Natur schöpferisch auszubrechen. D.h. wir können Dinge miteinander in Verbindung setzen die eigentlich in der Natur nichts miteinander zu tun haben. Das könnte die Vorraussetzung sein für das Bilden von Symbolen und könnte daher auch die Grundlage unserer Sprachfähigkeit sein und weitergedacht auch die Grundlage des Geistes der sich über den Willen erhebt.

Gehen wir dieser Spur weiter nach, so können wir feststellen, das der Wille niemals frei sein kann, weil er gebunden ist am Überleben des Systems Mensch. Der Geist aber kann frei sein, denn Freiheit hat immer etwas mit Verantwortung zu tun(nach meiner Definition) und der Geist kann wie oben schon geschrieben die anderen aus der Außenwelt einbeziehen.

Ich schrieb aber auch, das wir jeden Tag aufs neue unseren Geist entfalten und gegen den Willen verteidigen müssen. Dazu kommen die schon beschriebene Spuren die Geist und Wille hinterlassen im Organ Nervensystem und so erklärt sich, das der Wille in der Lage ist auch die durch den Geist entstandenen Fähigkeiten im Nervensystem zu nutzen. Er okkupiert diese geistigen Fähigkeit, um sie für den Selbsterhalt einzusetzen.

Jeder Morgen ist also ein Neustart des Geistes sozusagen und er muß sich seinen Platz zurückerobern vom Willen.

Was machen wir nun, wenn wir das morphogenetische Feld nutzen ehm "wollen" wofür "wollen" wir es nutzen?

Ihr merkt vielleicht, das "wollen" hier nicht richtig passt, sobald der Nutzen nichts mit dem Überleben zu tun hat, denn wollen heißt überleben.

Mir fällt hier auf, das ich kein Wort kenne das adäquat zu "Wille - wollen" auch für den Geist gilt.

Es geschieht einfach, das ich "Fehler" mache, Fehler, die später gar keine Fehler mehr sind, weil durch sie Probleme gelöst wurden, die rein natürlich nie zu lösen wären.

Ich will darauf hinaus, das jedes Problem auf der Ebene gelöst werden muß, auf der es sich befindet. Gerate ich in einen gewaltvollen Konflikt, dann wird der Wille stark aktiv und kann den Geist hinwegfegen nur um zu überleben. Der Geist aber kann noch vor dem Konflikt agieren und dafür sorgen, das der Konflikt gar nicht erst auftritt. Um das zu können muß der Geist vorrausschauen, er muß Zeit virtuell überwinden können, ist vielleicht deshalb der Konstruktor des Zeitphänomens.

Wozu braucht der Wille Zeit?
Mir fällt nicht ein.

Wenn ich also die morphogenetischen Felder nutzen will, dann muß ich mich geschehen lassen muß auf die Lösungen achten, die nicht systemisch gefesselt sind am Willen. Das erweitert meinen Geist und öffnet mich gegenüber der Welt.

Die theoretische Überlegung, das negatives Denken auch negatives "Anzieht" ist m.E. falsch.
Um uns herum ist schon vor unserer Geburt negatives in Massen vorhanden, weil wir über Generationen hinweg die Hierarchie der Natur nicht immer zu unserem Vorteil verändert haben. Das soll nicht bedeuten, das wir das geistige Wesen in uns töten sollen, um in einen Urzustand zurück zu fallen, es bedeutet, das wir dem Willen Freiheiten gaben, die dem Geist vorbehalten bleiben sollten. Denn nur der Geist kennt echte Freiheit in Verantwortung.

Und über Seele schreib ich jetzt nichts, erwähne nur, das sie noch fehlt in diesem Modell.

Diese hier grob dargelegte Theorie über den Menschen ist noch nicht genügend gesichert, sollte sie aber stimmig sein, dann wird sie die Welt verändern, denn sie bietet diverse Ansätze um Freiheit und Gerechtigkeit unabhängig von Weltschöpfern und Religionen zu begründen.

Sie drängt uns die Verantwortung wahrzunehmen als Geistwesen um der Freiheit gerecht zu werden. Sie ist deshalb eine Theorie des Handelns und nicht des schuldbewußten Wartens auf einen Erlöser!

VG Bernd




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