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Goldring -
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Günter BeitragVerfasst am: Sa Feb 24, 2007 8:43 am

Goldring

Liebe Freunde und Mitstreiter!

Wir sind uns wohl darin einig, daß unsere BRD-Politiker nicht im Sinne, ja sogar zum Schaden des Volkes, das sie zu vertreten haben und von dem sie finanziert werden, nämlich des deutschen, handeln. Man könnte sogar meinen, sie tun es bewußt. Es kann mir kein Politiker erzählen, daß er glaubt, daß es zum Vorteil des deutschen Volkes sei, wenn Geld im großen Stiel (nicht etwa nur ein einmaliger Betrag) fortwährend an andere Länder verschenkt wird.

Mit Politikern zu reden (abgesehen von einer 10-minütigen Bürgersprechzeit) ist problematisch, sie zur Umkehr zu bewegen unmöglich.

Diese unsere Peiniger haben sich quasi ihr eigenes Grab geschaufelt – nämlich dadurch, daß sie ein fehlerhaftes Geldsystem benutzen. Sie haben selbst diesen Staat in eine ausweglose Situation manövriert, bei der am Ende ihre eigenen Gehalte nicht mehr finanzierbar sind.
Das ist unsere Chance!

Der Fehler des weltweit angewandten Geldsystems liegt ganz einfach in der falschen Definition des Begriffes „Geld“. Die Folge davon ist, daß die Vertreter des Staates meinen, Steuern erheben zu müssen um damit den Staatshaushalt finanzieren zu können. Das ist ganz einfach falsch und führt unweigerlich zur Verschuldung des Staates.

Wie ein Staatswesen ganz ohne Abgaben funktioniert habe ich in einem Inselbeispiel beschrieben. Lesen Sie bitte www.patentrezept.de/koenig.htm

Dieses Konzept „Staat ohne Steuern – Bürgergeld für alle“ existiert seit 1997 in einem tauschringähnlichen System namens Goldring. Es ist mein Ziel, den Goldring zu expandieren, weitere Mitmacher zu gewinnen und damit den Euro nicht nur zu ergänzen sondern abzulösen. Wer das Geld hat, hat das Sagen. Wenn wir dieses Ziel erreicht haben sollten wären wir handlungsfähig.

Es ist ermutigend, daß sich hier beim Runden Tisch Menschen zusammengefunden haben, die die Sache selbst in die Hand nehmen wollen. Ich appeliere an die Teilnehmer des „Runden Tisch“ sich dem Goldring anzuschließen.

Fragen werden gern beantwortet.

Günter Koch
Tel.: 09131-771532
www.patentrezept.de




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Klaus BeitragVerfasst am: So Feb 25, 2007 1:16 am

Hallo Günter

Ja zunächst und am essentiellsten ist, dass es immer letztendlich um die physichen Werte wie Nahrung usw. geht. In deinem Königsbeispiel sehe ich im Moment keinen großen Unterschied wie rum man die Guthaben verwaltet. Ob nun mit einem Eintrag oder mit der Abgabe eines Scheines, der zuvor an Sen von ihm gegeben wurde. Eher ist hier noch ein Aufwand zu betreiben mit Papier sich beschäftigen zu müssen, wenn es doch genau so auch ohne geht.

Unterm Strich bleibt wie gehabt, dass eine Versorgung aufrecht erhalten bleibt zu jeder Zeit. Also es muß in diesem Beispiel eine Guthaben Reserve noch angelegt werden. Hierbei gabst Du auch noch das Stichwort, es soll nachgeprüft werden, ob man es auch verdient hat. Ich meine, dass das auch ohne Anschreibung von Verdiensten gehen sollte.

Zum Anderen ist mir auch im Moment nicht klar, was nun das Gold so besonders macht. Kann man eigentlich auch besser in der Erde lassen. Oder sich ein paar schöne Schmuckstücke machen - zum wenigsten oder besser noch als Energieträger - aber damit meine ich auf jeden Fall keinen irgendwie gearteten Virtuellen.

Bürgergeld sollte auf jeden Fall Grundsatz sein. Goldring kenne ich zwar, aber nicht so genau. Ich bin im Moment mit Joytopia
http://www.joytopia.net/akademie.html und würde das mindestens genauso, wenn nicht gar mehr empfehlen. Allerdings muß meiner Meinung nach das Eine nicht das Andere ausschließen. Beim Goldring bin ich mit dem zunächst noch nicht ganz grün, dass ich wohl erst mal Gold kaufen muß - und dass ja wohl dazu noch mit Euros oder sonstiger gleichermaßen Währung. Ist das nicht unter Anderem nur ein Austausch lediglich des Materials? Wichtig, meine ich, ist ja zu allererst immer der Umgang und vor allem das Bewusstsein der Menschen.

Gut, soweit erst mal.

Gruß
Klaus




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Holger Hirt BeitragVerfasst am: So Feb 25, 2007 9:56 am

Wie soll man den Verdienst nachprüfen...

...wenn er nicht zuvor als "Guthaben" ausgewiesen worden ist?

Das bleibt mir unverständlich.
Leider sind die Menschen noch nicht so weit, daß sie sich
gegenseitig glauben, wieviel sie "verdient" bzw. bekommen haben...
Außerdem ist doch heute bargeldloser Zahlungsverkehr
viel weiter verbreitet: Wie geht das ohne Guthaben?

Das Währungsmaterial "Gold" wurde aufgrund seiner weltweiten Akzeptanz gewählt, was sinnvoll ist,
wenn das System später von anderen Staaten übernommen wird.
Theoretisch sind auch andere Währungsmaterialien denkbar-

Grüße,

T.G.




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Klaus BeitragVerfasst am: Mo Feb 26, 2007 11:34 am

Irgendwie erscheint mir persönlich das mit dem "Guthaben anschreiben" unsinnig. Natürlich weiß ich, dass das nicht allgemein gültig so vertretbar ist oder so wirklich ernsthaft zur Diskussion steht. Ist eben nur erst mal für mich so. Und wahrscheinlich könnte so etwas noch ein paar "Äonen" dauern , bis "der Mensch" evolutionär so fortgeschritten ist, wenn er es sich nicht vorher schon von selbst erledigt hat.

Warum mir das unsinnig erscheint ist, dass wenn ich es mal umgekehrt überlege, sollten wir jemand verhungern lassen, weil er nach unserem Empfinden kein "Gut-Haben" hat?

Gehen wir davon aus, dass das Bewusstsein diejenige Grundlage ist, die zu verändern gilt, besser gesagt, dass der Mensch zudem vor allem auch dadurch in sein volles Potential kommt; Dann ist es nicht nur beschränkt auf einzelne Partitionen, sondern alles verändert sich. Denn eine jede einzelne Veränderung hat immer Auswirkungen auf das Ganze. Also jede Veränderung muß auch woanders Veränderung hervorrufen. Und wie wollten wir die Dinge beurteilen, wenn wir noch in der alten Form stecken. Es kann eigentlich nur mit der alten Sicht das alte gesehen werden.

Die Frage ist, was und wie und wann ist eine wirkliche neue, bzw wirklich veränderte Seinsweise eines Menschen verwirklicht, und ist nicht nur ein intelektuelles Konstrukt, welches mit der energetischen und "wirkenden" Realität nicht in Übereinstimmung ist.

Ich meine, es ist nach wie vor für jeden Menschen der konkrete Weg seiner "Initiation" - geistig, körperlich, seelisch - zu seinem höchsten Potential notwendig und unabdingbar real zu vollziehen. Alle ursprünglichen Geisteslehren und Initiirungen waren seit je her zur Verwirklichung wahrem Menschsein ausgelegt und so gedacht.

Es ist eben nicht dafür mal eben irgend ein Glaubensystem auswendig zu lernen und rein intelektuell "nachbeten" zu können; wie man es uns heutzutage glauben machen will und so mancher wirklich perfekt gelernt hat. Dieses diente nur dazu uns in hypnotische Selbstüberschätzung, stattdessen jedoch auf einem niedrigen Niveau der "Nicht" - "Selbst"-"Verwirklichung" ohne Wachheit zu halten. Gerade mal genug um noch die abverlangten "Dienste" der-, wie auch immer garteten "Herren" verrichten zu können.

Gruß
Klaus




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Günter BeitragVerfasst am: Mo Feb 26, 2007 12:09 pm

Goldring

Hallo Klaus!

Zum Absatz 1 – bar oder unbar:
Die Barzahlung ist in diesem Beispiel eine Vereinfachung. Das Bargeld (Zettel mit der Aufschrift „1 Kokosnuss“) erübrigt die Rückfrage des Königs an Seno, ob er diese Kokosnuß auch erhalten hat.

Zum Absatz 2 – Guthaben:
Du schreibst: „Also es muß in diesem Beispiel eine Guthaben Reserve noch angelegt werden.“ Hast Du übersehen, daß der König eine ganz schön lange Liste von Buchungen zu Gunsten Agils anlegt? Diese Eintragungen sind Guthaben!
Du schreibst weiter: „Ich meine, daß das auch ohne Anschreibung von Verdiensten gehen sollte.“ Natürlich – wenn sich der König das merken könnte – und zwar so lange, bis Agil im Ruhestand ist und aufgrund seiner Guthaben (im Kopf des Königs) von einem anderen Kokosnußpflücker Kokosnüsse bekommen soll, brauchte er es nicht aufzuschreiben. Was spricht dagegen, daß er es aufschreibt?

Zum Absatz 3 – Gold
Das Material aus dem das Geld besteht ist nicht die Hauptsache. Ob es Gold ist oder Papierzettel – es würde beides funktionieren. Gold hat den Vorteil, daß man es überall mit hinnehmen (Weltwährung) und als anonymes Zahlungsmittel verwenden kann. Eine begrenzte Menge Bargeld ist aber wichtig für die Stabilität des Systems. Das geht allerdings aus dem Königsmodell nicht hervor.

Zum Absatz 4 – Bürgergeld, Joytopia
Bürgergeld ist im Goldring integriert. Zur Kontoeröffnung ist die Einzahlung von 0,7g Gold erforderlich. Das ist aber nur ein einmaliger Vorgang. Dann funktioniert das Gold als Umlaufmittel.
Probier doch das Joytopiakonzept an dem Königsmodell aus. Wenn man die Situation nicht verändert ist es unmöglich, daß Agil etwas für seinen Lebensabend ansparen kann. Dann wäre Agil nicht besser dran als ein Anderer (der in der beschriebenen Gegenwart noch nicht vorhanden ist) der sein ganzes Leben lange nichts für Andere getan hat. Ich meine, wer arbeitet soll auch im Alter sich mehr leisten können als ein Faulpelz. Im Goldring spart man ganz einfach auf dem eigenen Konto (ohne Verfall). Das Bewußtsein der Menschen kann man, zumindest primär, nicht verändern. Was nützt es auch Seno, wenn er sein Bewußtsein ändert? Ohne diese Zettel bekommt er keine Kokosnüsse.

Zum Schluß.
Wenn Du meinst, daß das Königsmodell verbesserbar sei, so beschreibe es doch. Aber bitte nicht die Situation verändern, sondern nur die Finanzierung. Bei drei Personen kann’s wohl nicht zu schwierig sein.

Günter




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Inspiration BeitragVerfasst am: Mo Feb 26, 2007 12:40 pm

Goldring - offene Fragen...

Hallo Leute,

ich staune immer wieder wie anscheinend schwer der Goldring zu verstehen ist. Ich vermute, daß dabei unterbewußt gesetzte Muster des aktuellen, kapitalistischen Systems eine Rolle spielen.

Als ich mich über Tauschsysteme schlau machte, fiel mir sofort auf, daß der Goldring, im klaren Gegensatz zu den meisten anderen Systemen, keinerlei Unterstützung fand. Dies ist derzeit ein guter Indikator ob es sich um eine systemkonforme Strategie handelt oder nicht.

Die meisten Systeme, die ich fand, haben einen eingebauten Wertverlust. Dies wird dann hochtrabend als Umlaufsicherung deklariert. In Wahrheit ist es eine geschickte Form der Ausbeutung. Wenn ich davon ausgehen, daß Geld ein Speichermedium für geleistete Arbeit / Energie ist, dann hat Niemand das Recht diese, nach welchen Kriterien auch immer zu kürzen! So einfach ist das.

Ein weiterer, wesentlicher Faktor ist die Konvertierbarkeit. Viele Tauschkreiswährungen sind nicht untereinander umrechenbar. Der Goldring dagegen ist gerade wegen der Golddeckung sogar international, ohne jeglichen Raum für Spekulation sofort anwendbar. Das ist echter Globalismus, ohne das "mus" am Ende.
Gold stellt dabei aktuell lediglich ein geeignetes Mittel dar, um das fehlende Vertrauen der Menschen untereinander auszugleichen. Gold stand und steht noch immer für Werthaltigkeit im eigentlichen Sinn, wobei der aktuelle Kurswert nur eine formale Rolle spielt. Es ermöglicht auch die Konvertierung aus und in unser aktuelles Währungsgebiet, was aus praktischen Gründen eine Grundvoraussetzung ist.

Wenn ich von der sinnvollen Annahme ausgehen, daß sich darüber eine eigene Wirtschaftsstruktur gründet, dann ist die Anfängliche Einlage von Gold, die Bildung einer gemeinsamen Basis. In einem gesunden Staat würde diese Basis durch die Gesamtproduktivität automatisch gebildet werden. Im Goldring muß dies durch die Schaffung von "Basiskapital" als Grundlage für die Umlaufmenge genauso aufgebracht werden. Nur in diesem Fall wird das nicht sofort erkannt, weil die Menschen noch im aktuellen System stecken, auch gedanklich. Als "Endziel" kann Gold sowieso nicht sinnvoll sein, weil die Umlaufmengen zu groß sind, im Gegensatz zu einer stark begrenzten Goldmenge.

Wobei durchaus die Frage zu stellen ist, welche Umlaufmenge real entstehen wird, wenn unser aktueller Konsumrausch einem sinnvollerem Gebaren gewichen ist?

Beim Goldring wird die Substanz, vergleichbar mit einem künftigen Staatssystem, durch die Teilnehmer selbst repräsentiert. Nur, daß dieses Ministaatssystem derzeit nicht als solches erkannt, sondern fehlerhaft als private Körperschaft fehlinterpretiert wird. Daraus resultiert die übliche Angst, daß einem etwas weg genommen werden könnte. Aus dieser Betrachtung wird hier nur Gold eingesammelt um einem Betrüger ein schönes Leben zu machen. Bei genauer Betrachtung würde sich aber diese Angst auflösen, denn die Aufwendungen und der zeitliche Verlauf des Initiators stellen ein ganz anderes Bild dar. Wer würde schon, von seiner Rente finanziert, sich einen derartigen Streß rann ziehen und das auch noch über so einen Zeitraum?

Zusätzlich wissen viele Menschen, daß aktuell keine Staatshaftung mehr da ist, weil dort tatsächlich eine private Körperschaft entstanden ist und diese durchaus als kriminell zu bezeichnen ist. Damit ist eigentlich unser ganzes Wertsystem am kollabieren.

Es ist alles so einfach und scheint doch so kompliziert Confused

Liebe Grüße

Inspiration




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Klaus BeitragVerfasst am: Mo Feb 26, 2007 1:40 pm

Hallo Günter

Ich kann jetzt auf die Schnelle noch nicht auf alle Punkte eingehen. Aber was ich hervorheben will, ist die vorangesetzte Grundschwingung der Begrifflichkeit im Grunddenken von "Faulpelz" oder "Fleißiger" - "Belohnung und Bestrafung". Ich sehe es als immer noch aus dem Bewusstseinsstand eines "strafenden Gottes" oder bzw. "Auge um Auge", welches als "DAS Gerechte" in unser Glaubenssystem seit Jahrtausenden so tief verankert ist.

Ich meine das "Rad" menschlischer "Psyche" und energetischer "Durchdrungenheit" ist noch weiter zurück drehbar, als mancher es bis Dato nachvollziehen kann, also mal noch tiefer unsere Bewusstseinsstrukur aufzuschließen, was unser Sein eigentlich von Grund auf bedingt und woraus sich das Weltbild überhaupt hervorbringt.

Wollen wir nicht das Gleiche wiederholen -nur anders, dann ist es unabdingbar eine gewisse andere-, sogar völlig, von Grund auf andere "Dimension" des Seins zu betreten. Das sehe auch in dem, wenn es um den "Paradigmenwechsel", des so beschriebenen Umstands von "2012" geht. Daran kann ich nur in etwa umschreiben, was ich ausdrücken will. Ich sehe es aus einem "spirituellen Standpunkt".

Allerdings ist auch klar, dass es für jede Form- und derer gibt es sicherlich viele verschiedene-, seine Dimension bereitgestellt hat, je nach dem jeder-, wie und in wie weit seinen "Aufstieg" (wenn überhaupt) - bis zu seinem persönlichen "2012" - vollzogen hat und wozu er sich bestimmt, bzw. zu was er sich befähigt hat.

Dies ist natürlich erst mal nur meine Sicht.

Und der König braucht sich nichts zu merken, denn wenn wir von dem ausgehen, was ich schon ansprach als die Gegenfrage: ob wir jemanden verhungern lassen, wenn er nicht genügend Bonus angehäuft hat. Man könnte natürlich vorbringen, dass jemand sagt, er würde nicht mehr leisten, weil er sich benachteiligt fühlt, weil andere nicht das geleistet haben wie er. Oder Ähnliches. Aber das steht erst mal in einem anderen Grundsatz. Sicher ist doch wohl, dass jeder sein Auskommen haben soll und wir nicht in eine Überlegung verbleiben, ob irgend wer oder etwas in die Bewertung von "Minderwertig" gebracht werden sollte.

Denn ich bin überzeugt, dass wenn der Mensch befähigt wird in sein volles Potential zu kommen, dann heben sich so manche "Krankheiten" von vornherein, von selbst auf und eine Frage bezüglich seiner sogenannten "Berechtigung" auf Ausgleich seiner Verdienste und ob gerechtfertigt im Vergleich zu Anderen wird sich so kaum noch so gestalten. Sollte es jedenfalls nicht- und wenn doch, dann mit mehr Konstruktivität einfacher lösbar. Ich bin diesen unseren Zustand jedenfalls leid.

Gruß
Klaus




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Klaus BeitragVerfasst am: Mo Feb 26, 2007 2:23 pm

Hallo Inspiration

Im Grunde kann ich wenig überGoldring im Speziellen sagen.

Es gibt eben "nur" ein paar Grundsätze in den geistigen Grundlagen, bzw. der vorangestellten Voraussetzungen, über die ich da nachdenke.

Du schreibst:

Die meisten Systeme, die ich fand, haben einen eingebauten Wertverlust. Dies wird dann hochtrabend als Umlaufsicherung deklariert. In Wahrheit ist es eine geschickte Form der Ausbeutung. Wenn ich davon ausgehen, daß Geld ein Speichermedium für geleistete Arbeit / Energie ist, dann hat Niemand das Recht diese, nach welchen Kriterien auch immer zu kürzen! So einfach ist das.

Warum gleich die Annahme von "geschickter Form von Ausbeutung"?

In bestimmter Hinsicht kann es vorkommen, dass Energie auch verloren geht, wenn man sie Stagnieren lässt. Andererseits soll auch niemand Wertverlusstig gehen, das sehe ich auch so.

Ein weiterer, wesentlicher Faktor ist die Konvertierbarkeit. Viele Tauschkreiswährungen sind nicht untereinander umrechenbar.

Hier haben wir wieder die mögliche Uneinigkeit, wer was mit welchem Wert belegt. Das kann bestimmt auch innerhalb einer Währung stattfinden, solange man in Mangeldenken verbleibt. 1 zu 1 im Tausch und in Kaufkraft ist doch am Einfachsten.? Ist wohl noch ein weiter Weg, 1 zu 1 unter Menschen global zu sein und zueinander - miteinander zu stehen.

Gold stand und steht noch immer für Werthaltigkeit im eigentlichen Sinn, wobei der aktuelle Kurswert nur eine formale Rolle spielt.

Gut, aber ist nicht der Formale das, was uns immer wieder noch bestimmt? Und zum Anderen, ich wüßte den Wert nicht, den das Gold so haltig ist. Abgesehen davon, dass es nicht korrodiert wie etwa andere Metalle, bzw. seiner sonstigen Energetik und diese könnte ich garnicht in Geld umrechnen.

Nun Gut, ansonsten ist es sowieso nicht so relevant, ob die Währung nun Gold, Blei, Papier, digital, joy oder sonstwie heißt. Es sind ganz andere Dinge die da eine Rolle spielen, ob wir in gesunder Fülle leben werden.

Und das kann meiner Meinung nach durchaus selbst noch mit unterschiedlichen Währungsformen geschehen, ohne ein allein nur ent- oder weder. Ist eben nur ein komisches Spiel ob ich nun sage der Apfel kostet 100 000 Lire oder 1 Euro oder 1/100 Gold. Sind ja auch nur ein paar Nullen und die stehen sowieso nur für nichts. Der Apfel jedenfalls bleibt ein Apfel. -Selbst wenn es später ein anderer ist.

Gruß
Klaus




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Inspiration BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2007 2:34 am

1 zu 1...

Hallo Klaus,

das mit dem Energieverlust kann ich nicht so sehen, denn Energie ist nicht verlustierbar Laughing , sondern nur wandelbar. Und Du drückst es mit einem 1 zu 1 Tausch aus, der sonst ja nicht generell möglich wäre, wenn Verluste auftreten könnten. Mit dem Wert das ist so eine Sache, denn diese Betrachtung ist in Bezug auf 1 zu 1 wohl wichtig. Genau genommen macht ein 1 zu 1 Tausch keinen Sinn, denn wenn ich hergebe, und das selbe zurück bekommen, dann brauche ich keinen Tausch. Das muß also irgendwie anders zusammen hängen.

Es geht um vergleichbare Werte, die aber derzeit nur schwer im bestehenden System zu realisieren sind. Dazu müßte zunächst eine Neuordnung von Werten geschehen. Dieser Prozess ist zwar schon in Gange, wird aber sicher noch eine Weile in Anspruch nehmen. Da wir aber jetzt schon weiter kommen wollen, gilt es den derzeit besten Weg zu gehen. Dabei ist zum Beispiel der Goldring ein deutlicher Fortschritt in Bezug auf andere Systeme. Er beinhaltet für den aktuellen Stand eine gute Werthaltigkeit, denn unterm Strich ist es wirklich egal wie sich der Goldpreis entwickelt, zumindestens in Bezug auf die internen Abläufe der sich damit bildenden Struktur. Intern ist es eine Relativwährung, die lediglich im Außenverhältnis mit dem Goldkurs steht und fällt. Intern sind es lediglich Einheiten die sich gegeneinander einspielen und ein eigenes Wertesystem schaffen.

Selbst im Extremfall, wenn das externe System komplett kollabiert, dann sind im internen System noch immer die Verhältnisse gewahrt und schwanken höchstens gemeinsam in Bezug auf die externen Verhältnisse. Damit schottet sich solch ein System gegen externe Schwankungen gut ab.

Mit dem Apfel, daß ist so eine Sache, denn wo ist der Wert geblieben, wenn ich ihn gegessen habe? Außerdem wird der Apfel von Mutter Natur kostenlos zur Verfügung gestellt und somit hat er eigentlich keinen Tauschwert, sondern höchstens die Leistung diesen zu pflücken und zum Markt zu tragen.

Liebe Grüße
Inspiration




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Klaus BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2007 12:05 pm

Hallo Inspiration

Wo ist der Apfel geblieben? Ja Du sagst es selber, Energie geht nich verlustig. Oder doch? Nun sie wandelt sich. In die Nahrung, die dann wieder neu Energie heranbringen lässt. Aber in gewissem Sinne ist es ein Verbrauch. Würdest Du zudem den Apfel liegen lassen ist er am Ende auch weg. Zwar hat sich auch dort Energie nur gewandelt, aber Du hast sie praktisch nicht genutzt. Also ist in der Relation, die Energie so doch auf eine Weise verlustig gegangen.

Klar, es ist das, wie wir damit umgehen, also das System. Und die Wertschöpfung ist die Produktivität und bezahlt wird die Arbeitskraft. Und die kann quasi auch 1 zu 1 ist - bezahlt mit der Energie, die dem Produkt gleich zu setzen ist. Unter gleichen Bedingungen ist die Arbeitsleistung bei jedem Menschen gleich, egal ob ich einen Apfel in Afrika oder in Europa pflücke. Welches Maß an Wert man dann im Vergleich eintauschen will, ist dann eine andere Sache.

Zudem widerspricht sich das, dass es keinen Sinn man zu tauschen wenn es 1 zu 1 ist. Denn wer wollte oder sollte denn von beiden Tauschpartnern den mehreren Wert erhalten? Mal so rum gedacht. Wer sollte den mehr ausgeben als es der Wert ist? - bei vielleicht 1 zu 2? Also wer von beiden hat mehr das Recht darauf Zwei für Einen zu bekommen? Wäre das im vergleichbaren Verhältnis, dann ist es logisch, dass es dann 1 zu 2 ist. Einfacher gesagt ein guter Apfel gegen zwei nicht so gute Äpfel - könnte man noch so sehen. Besser wäre wenn es immer so ginge, das der Aufwand zählt. Dabei sehe ich allerdings immer noch das 1 zu 1 Verhältnis. Wie das dann zu vergleichen ist, ist natürlich von Fall zu Fall zwischen den Tauschpartnern auszumachen. So lange man ehrlichen Herzens ist, wird es da bestimmt auch keine unbewälltbare Probleme geben.

Ganz davon abgesehen habe ich allerdings in einem anderen Sinne geschrieben. Es ging mir viel mehr in der Hauptsache - unter Anderem, um den Handel mit Geld. Und der Veräußerung von Werten, die dann in unweigerlicher Folge von Anderen erarbeitet werden müssen, ohne an den Gegenwert dafür zu partipizieren, wegen der dekadenten Marktprinziepien.

Zum Anderen bin ich der Meinung, dass wir mit physischem Gold unweigerlich am anderen Rad mitdrehen und nicht völlig davon losgelöst sind. Etwas leicht Anderes wäre es, wenn wir das Gold allein in unseren Händen hätten und es in den Reihen zu halten und nicht nach außen in das System zurück fließen lassen.

Aber auch schon allein die Umweltzerstörung und der Aufwand, mit dem Gold heutzutage gewonnen wird, ist teurer, als würden wir gleich im virtuellen gehen. Denn da sparen wir sogar noch das Papier. Aber das wäre vielleicht wohl das geringere Problem, denn man muß ja auch bedenken, dass auch im Virtuellen noch Energie gebraucht wird.

Gruß
Klaus




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DK1973 BeitragVerfasst am: Do Okt 04, 2007 9:59 am

Hallo Günter,

im Grunde stimme ich Deiem Goldring zu, auch wenn mir einige Dinge noch etwas unklar sind. Bspw. frage ich mich, wer in Deinem System dem Produzenten nach 2 Moaten seine 30 GE auszahlen würde, wenn er diese dringend benötigen würde, wo die Staatsbank nur 15 GE besitzt? Im schlimmsten Falle köte man dieses System dann m.M.. auch zum Kollaps bringen, wovor jedoch vermutlich auch kein System geschützt ist.

Aber eine andere Sache: "Bürgergeld" würde ich ablehnen - speziell als "Geld"-Leistung und dafür lieber Sozialleistungen bevorzugen. Zum Beispiel fände ich es sinnvoller, wenn der Staat wieder verstärkt sozialen Wohnungsbau fördern würde und zumindest den Arbeitslosen (oder generell den "Sozialfälle") statt dem "Bürgergeld" eine Wohnung inkl. Wärme, Strom etc. zur Verfügung stellen würde. Zusätzlich könnten bspw. wieder eine Art Lebensmittelmarken eingeführt werden, die solchen Bürgern zugeteilt werden und mit denen sie ihre Nahrungsbedarf decken könnten, ohne extra Geld dafür aufwenden zu müssen. Die Nahrungsmittel, die auf Grund dieser Marken herausgegeben werden, könnten bspw. von den Produzenten als Abgaben in Form von "Naturalien" geleistet werden, wovon beide Seiten Vorteile hätte - der Nahrungsbedarf wäre gedeckt und der Produzent könnte seine Produktion besser auslasten.

Und diejenigen, die über höhere Einnahmen verfügen als Ausgaben (die Arbeiter bspw.) und eben in keiner Sozialwohnung leben möchten, könten sich ja dann auf dem privaten Immbilienmarkt nach einer Wohnung umsehen, die sie dann allerdings selber bezahlen müßten.

Somit wäre dem Staat, den Bürgern und den Produzenten ohne große Aufwendungen geholfen.

Gruß Andreas




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