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Gedeih BeitragVerfasst am: Do Dez 27, 2012 1:46 pm

Das neue Heute

Hallo

Über Umwege bin ich auf dieses Forum gestoßen. Zuerst lag mir nur daran etwas "gegen," die neue Rundfunkpflicht der Azdbs unternehmen und dann geschah, was stets geschieht, wenn man sich erst einmal informiert. Ich las nach und stieß auf Antworten. Irgendwann kam ich zum RTB und erfuhr noch mehr. Soviel mehr das mir klar wurde, das es mit einem Protest oder einer Klage leider nicht getan ist. Soviel mehr, dass ich mich, wenn ich weise handeln wollte, nicht gegen etwas auflehnen dürfte und soviel mehr, dass es doch schlauer wäre etwas für ein großes Ganzes zu tun. An dieser Stelle recht vielen Dank an Herrn Thomas Patzlaff, für die so dringend benötigtigen Impulse.

Was hier und auf RTB geschaffen wurde, ist ein bedeutendes Manifest und es ist noch viel mehr als das. Mir hat es geholfen, aus meiner Lethargie zu entkommen.
Das ich lethargisch war, wurde mir erst richtig bewusst, als ich nach langer Zeit wieder bewusst etwas erreichen wollte und dann sah ich es. Hier, auf der Seite des RTB, bei der Wir Community und bei sovielen Anderen. Es geht oder ging allen so. Irgend etwas muss geschehen sein.
Vielerorts hatte sich etwas verändert. Dabei nahm ich auch anderes wahr. Von glückseelig bis finster begegneten mir alle Schattierungen und Formen des Daseins und nun erinnere ich mich so langsam wieder an so vieles.

Es ist alles noch da und vieles ist noch beim Alten. Es gibt sie noch immer, die Erwachten, doch sie sind verstreut und uneins.
Mir kam die Idee, die vermutlich Micha auch schon hatte, wir müssen für ein größeres Ganzes sorgen.
Die Ideen die der Runde Tisch Berlin hatte sind im Ansatz oft gut und richtig, wie es auch viele der Ideen der anderen Initiativen sind und doch haben beinahe alle das Gesamtkonzept aus den Augen verloren. Aber das muss nicht so bleiben.

Vielleicht werden wir auch wieder bei 0 anfangen müssen. Mit kleinen Schritten aufeinander zu. Unser Tatendrang hat offensichtlich viele von denen die schnell mit einer Meinung bei der Hand sind verängstigt, doch auch diese Menschen wollen gehört und berücksichtigt werden.
Wir können unsere Projekte allesamt realität werden lassen. Früher oder später. Doch wir können es nicht wenn wir weiterhin keine Allianzen schließen.

Wir sind Bürger und wir sind Menschen.

Wir müssen eine Einheit werden, alles was folgt wird richtig sein, wenn wir gewisse Dinge beachten. Wir müssen auf den Hass Anderer achten, dürfen uns davon nicht anstecken lassen und vor allem dürfen wir nicht auf Rache oder Wut bauen, denn so vernichten und degradieren wir nur, was wir guten Gewissens hatten schaffen wollen.

Um so langsam auf dem Punkt zu kommen. Mir wurde hier und auf RTB ein bedeutendes Geschenk zuteil.
Einsicht
Aus diesem Grunde und aufgrund meiner Dankbarkeit möchte ich etwas hier lassen, ungeachtet dessen, auf welchem Boden mein Apell hier fallen mag.

Das einzige was hier krankt ist unser Netzwerk. Eben deshalb blicken viele zurück und manche zur Seite. Unser Blick muss nach vorn gerichtet sein. WIR müssen zuallererst vergeben. Auch denen. Auch der Firma und Ihren Machthabern. Denn im Grunde dürfen sie uns nicht kümmern. Alles was wir an Energien gegen sie investieren ist verschwendet, um Thomas Worte hier nochmals in abgewandelter Form zu zitieren.

Das Netzwerk wird uns Klarheit verschaffen und Einigkeit. Wir sind falsch damit umgegangen. Nicht alle samt und doch genug von uns. Jetzt kann es anders werden. Besser werden. Es ist nicht mehr wie einst. Wir müssen nicht mehr verzweifelt für irgendwas kämpfen. Wir sind erwacht, waren ziellos, fanden einander und wollten zu schnell alles und versagten, oder spalteten uns, was im Prinzip aufs Selbe hinausläuft. (Das soll nicht bedeuten, dass hier der Erfolg derer geschmälert werden soll, die schon etwas erreicht haben, im Gegenteil sogar)

Diejenigen die noch nicht drauf gekommen sind mögen behaupten, dass es die falsche Zeit für Dogmen ist, doch nur mit ihnen und unserer Zuversicht können wir zu unseren Mitmenschen, den Miterwachten erneut vordringen. Eine gemeinsame Direktive ist vonnöten. Nicht um pauschalisieren, sondern um das Gefühl der Brüderlichkeit, die Verbundenheit erneut wachzuküssen und dieses Mal mit Aussicht auf Fortbestand.
Wir vernetzen uns und dieses Mal werden wir uns nicht wie ein lichtes Spinnennetz von der ersten leichten Briese davontragen lassen. Wir müssen ein Wurzelwerk werden und bereichern erst von diesem Punkt an einander wirklich.

Es gibt keinen Ersatz für den Konsenz.

Und wenn wir diesen erreicht haben, archivieren wir wo wir stehen, zeichnen die bisher existierenden Projekte auf und erst wenn wir all dieses Wissen sammeln konnten und das wird arbeitsintensiv, erst von diesem Moment an können wir uns sinnvoll auf den Pfad den uns unser Herz vorgibt konzentrieren oder gemeinsam einen noch wichtigeren Weg vielleicht sogar für alle entdecken.
Wir glaubten zu wissen und wurden vermessen.


Auch ich tue dies hier nicht zum ersten Mal. Auch ich wollte eine Organisation ins Leben rufen und scheiterte mit der Zeit an den fehlenden Streitern. Ich kenne Thomas Ohnmacht ganz genau.
Schaut jetzt nicht weg. Micha, Thomas und Ihr vielen Anderen die Ihr die Hoffnung noch nicht verloren habt, oder vielleicht in diesem Moment wieder zu schöpfen beginnt. Streiter gibt es viele, doch wir haben unsere Basis vernachlässigt.

Ohne Fundament keine weiterführenden Bauten. Wir haben den logischsten Schritt von allen außer acht gelassen. Gebt Euch einen Ruck und erkennt die Wahrheit.
Was ich versuche hier aufzuzeigen ist das Eine, wofür wir sie alle brauchen. Wofür sie alle einander brauchen. Es geht nicht ohne uns alle.

Am Herzen liegt mir letztlich noch, dass solche Unwichtigkeiten wie links, rechts, mittig oder multikulti gänzlich belanglos für uns sein müssen. Was uns einzig und allein helfen kann ist der Humanismus und alles was dem zuwiderläuft ist nicht an unserem Glück und unserem Streben interessiert und damit meine ich jetzt nicht Tierschutz, denn auch dieser ist grundlegend humanistisch.
Wer hier kleinkariert seine Antipathien hegen muss hat doch überhaupt kein Interesse an Einigkeit und Weiterentwicklung und wird von selbst das Interesse verlieren.

Ob man Eso oder Aktivist oder auch nur kreativ oder einfach wütend, oder empört ist, spielt ebensowenig eine Rolle, denn am Ende können wir alle voneinander profitieren.

Wir müssen einen Schritt weitergehen. Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht.

Liebe ist sich einmischen, Leute und besonders einander nicht fallen zu lassen.


Vielen dank.




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