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Bedingungsloses Grundeinkommen -
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baff BeitragVerfasst am: So März 11, 2007 2:01 pm

Bedingungsloses Grundeinkommen

Liebe Rundtischler,

schnell noch ein Hinweis auf ein Interview mit Götz Werner am nächsten Sonnabend, den 17. März um 12:22 - 13:00, Wiederholung am
Sonnabend, den 17. März um 20:22 - 21:00 auf Info-Radio.

Wer das Interview versäumt, kann es (bestimmt) auch nachlesen im Internet bei www.info-radio (?) unter der Rubrik 12 nach 12. Wink

Götz Werner ist seit vielen Jahren ein Vertreter des Bedingungslosen Grundeinkommens. Er hält dazu einleuchtende Vorträge vor vollen Sälen. Er ist Inhaber der Drogeriemarktkette DM.

Entschuldigt, wenn dieser Hinweis hier nicht hingehören sollte, aber das Bedingungslose Grundeinkommen ist meines Wissens nach ein Bestandteil der Politik, mit der sich hier beschäftigt wird.

Auf ein zahlreiches Zuhören, Very Happy

baff




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Holger Hirt BeitragVerfasst am: So März 11, 2007 7:14 pm

Idee gut - Umsetzung mau.

Hallo baff,

leider arbeiten bei Herrn Werner "Fachleute", die nach Fachleuten rufen,
wenn ihnen keine plausible Antwort einfällt, bzw. "Fachleute" die auf Anfragen an ihr System gar
nicht erst antworten.
Kurz: Der DM-Ketten-Besitzer plädiert für ein steuerfinanziertes Grundeinkommen.
Der AK-Währung-Teilnehmer G.Koch hat jedoch gezeigt, daß
steuerfinanzierte Systeme nie problemlos funktionieren können,
weil sich die entsprechenden Staaten zur Aufbringung der Differenz von
Steueraufkommen und Staatsausgaben grundsätzlich verschulden müssen. Siehe www.patentrezept.de
Weiteres Problem:
Weshalb soll ein Mensch, der doch schon seine (Berufs)Arbeit der Allgemeinheit zur Verfügung stellt,
auch noch über Steuerzahlungen zur Kasse gebeten werden?
Das ist eine Doppelbelastung, deren "Sinn" nur versklavte Bewußtseine "einsehen"!

MfG.
T.G.




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Schenke niemand
gleich Vertrauen-
und tust du's doch:
gib acht! sei Koch!
T.G.
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Sabine BeitragVerfasst am: Do März 22, 2007 7:10 pm

Bedingungsloses Einkommen

Hallo, Ihr Lieben!

Vor ein paar Tagen stieß ich, dank der unendlichen Weiten des Linkhoppings, auf euch und: hier bin ich!

Beim Durchblättern der bisherigen Beiträge bin ich als erstes hier hängen geblieben.

Habt ihr schon von Joytopia gehört? Seit der Gründung vor .... äh, 3,4 oder so Jahren, habe ich in den Anfängen mitgewirkt.

Der Begründer, Bernd Hückstedt, hat sich auch schon ausführlich mit dem 'Institut' des Herrn Götz herumgeschl..., nein, sie haben einen unergiebigen Meinungsaustausch gehabt. Rolling Eyes

Nun, hier zunächst die Internetadresse, für Neugierige:
http://www.joytopia.info/forum.html

Und eine schöne Geschichte, die unsere Vision nähren könnte, mit diesem System endlich Schluß zu machen und unsere Macht wieder zurückzunehmen: auf zu wirklich neuen Ufern und nicht GEGEN das Bestehnde kämpfen:


Neulich hatte ich einen Traum, besser gesagt einen Tagtraum. Ich ging allein im Wald spazieren und erfreute mich an der Natur. Auf einmal bemerkte ich, wie jemand leichten Fußes neben mir einherschritt. Er war etwa zwei Meter groß, von dunkler Hautfarbe und hatte einen athletischen Körperbau. Bekleidet war er mit einer Art goldfarbenen Jogging-Anzug. Obwohl er aussah, wie ein Mensch, schien er nicht von dieser Welt zu sein. Er hatte ein so freudiges, ja fast schon lustiges Strahlen in seinem Gesicht, das man auf unserer Erde nur sehr selten findet. Als ich ihn ansah mußte ich spontan lachen. Es war ein herzhaftes, fröhliches Lachen, pure Freude über den Anblick dieses freundlichen Begleiters.

"Entschuldigen Sie bitte, ich wollte Sie nicht auslachen," erklärte ich, als ich mich wieder gefangen hatte. "Ich bin nur überrascht von Ihrem plötzlichen Erscheinen."

"Das geht vielen so auf diesem Planeten," erwiderte er freundlich. "Die meisten Erdenbürger reagieren so wie Sie, nur einige wenige laufen erschreckt davon oder werden aggressiv."

"Dann sind Sie nicht von hier?" fragte ich verunsichert.

"Ich komme von Joytopia, einem Staat auf dem Planeten Freegaia am Rande der Galaxis. Durch einen Sprung im Raum-Zeit-Kontinuum bin ich hier hingelangt. Mein Name ist Goodfriend, Very Goodfriend."

"Wie haben Sie so schnell unsere Sprache gelernt?"

"Wir telepathieren gerade miteinander. Wir senden uns unse-re Gedanken und unser Gehirn übersetzt sie in unsere Sprache. Das funktioniert genauso mit Bildern, Tönen, Gerüchen und Gefühlen. Sehen Sie...."

Ich sah gar nichts! Er war verschwunden. Verwundert und tief bewegt ging ich weiter. Hatte ich mir das eben nur eingebildet? Sollte ich vielleicht mal zum Arzt gehen? Am Besten ich erzähle nie-manden etwas und vergesse diesen Vorfall so schnell wie möglich.

"Ich habe Ihnen etwas mitgebracht, ein Geschenk!" hörte ich Very sagen.

"Wo waren Sie denn so plötzlich?"

"Ich war kurz zu Hause um etwas für Sie zu holen."

"Dauert so etwas nicht Jahre? Ich meine die höchste erreichbare Geschwindigkeit...."

"Wir reisen in Gedanken. Gedanken sind bekanntlich frei. Raum- und Zeit-Grenzen gibt es nur, wenn man sie vorher erdacht hat. Wir hatten uns früher auch viele Grenzen ausgedacht. Unser begrenztes Denken hatte unseren Planeten etwa so geformt, wie Ihr jetzt Euren Planeten formt. Versuche es selbst" – er war inzwischen zum Du über-gegangen – "du siehst mich, weil du denkst, daß du mich siehst."

Während er das sagte, kam uns ein Radfahrer entgegen. Er grüßte knapp und fuhr mitten durch Very durch. "Verstehst du jetzt?" fragte Very.

"Ja."

"Ich habe dir etwas mitgebracht, einen Gedanken."

"Was für einen Gedanken?"

"Der Gedanke, daß alles möglich ist, was du dir vorstellen kannst. Alles , was du denken kannst wird Realität! Alles was du dir wünschst, wird eintreten, wenn du dir es vorstellen kannst."

"Dann wünsche ich mir 10 Millionen Mark!"

"Gut!"

"Wie? Gut? Das soll funktionieren? Das kann ich mir nicht vorstellen!"

"Eben!"

Ich war beschämt.

"Andere konnten sich das vorstellen und sind Millionäre geworden. Aber vielleicht ist es ja gar nicht dein Wunsch, Millionär zu werden. Was wünschst du dir denn am sehnlichsten?"

"Am liebsten wäre es mir, wenn alle Menschen reich wären und jeder das machen könnte, was ihm am Herzen liegt, ohne anderen Menschen oder der Natur dabei zu schaden."

"Ich schlage Dir eine Reise vor. Auf unserem Planeten Freegaia haben wir dieses Ziel bereits erreicht. Du brauchst es dir nur abzuschauen und auf der Erde zu verbreiten. Das ist unser Geschenk an euch Menschen."

"Wie kann ich denn durch das Raum-Zeit-Dingsbums..."

"Stell es dir einfach vor, ich begleite dich."

Es war eigenartig. Es schien mir, als ob ich an zwei Orten gleichzeitig war: während ein Teil von mir weiterhin im Wald spazierenging, flog der andere mit Very durchs Universum.

Freegaia
Wir näherten uns einem Sonnensys-tem und bald schon schwebte sie vor uns: Freegaia, ein wunderschöner blauer Pla-net, ganz ähnlich unserer Erde. Sanft tauchten wir in die Atmosphäre ein und landeten mitten in einem wunderschönen Park, ähnlich einem riesigen englischen Garten. Unbeschreiblich schöner Duft wurde von den Pflanzen ausgeströmt. Ab und zu huschte fast lautlos ein kleines Luftfahrzeug über unsere Köpfe. Doch da: inmitten der Pflanzen standen Häuser. Sie sahen nicht aus wie unsere Häuser, sie fügten sich so in die Natur ein, dass man sie von weitem gar nicht als Häuser erkannte.

Die Menschen, die uns begegneten, grüßten alle freundlich. Sie schienen glücklich zu sein. Mensch und Natur lebten in Harmonie zusammen.

"Wie habt ihr das alles so hingekriegt? Kannst du mir etwas über eure Technologie sagen?"

"Technologie war noch nie ein Problem", sagte Very, "das Problem, das es zu lösen galt, lag im Denken der Bewohner und in der Wirtschaft. Durch Mangeldenken hatten unsere Vorfahren sich ein Wirtschaftssystem erdacht, das von Konkurrenzkampf geprägt war. Inzwischen ist unser Zusammenleben und damit unsere Wirtschaft geprägt von Überfluß, Reichtum und Liebe zur Natur und allem was existiert."

Very gab mir einen kurzen Abriß über die Geschichte auf seinem Planeten:
"Vor geraumer Zeit hatten sich einige raubende, mordende Fleischfresser (Ramofl) immer mehr an die Macht gebracht, indem sie Kraft ihrer kriegerischen Überlegenheit schwächere Menschen ermordet und ihrer Lebensgrundlage beraubt hatten. Damit sich die Ramofl nicht selbst auffraßen, wurden mächtige Gesetzbücher geschrieben, in denen jegliche Kleinigkeit geregelt wurde. Denn Verstand und Ethik der Ramofl reichten für ein friedliches Miteinander nicht aus. In diesen Gesetzbüchern standen aber auch so sinnvolle Anweisungen, wie »Du sollst nicht töten«. Das mußte den Ramofl ausdrücklich gesagt werden! Während den Raubzügen der Ramofl wurden diese Gesetze entweder außer Kraft gesetzt, oder man definierte die Gegner als »Wilde«, die es zu missionieren oder auszurotten galt. Nach den Raubzügen führten dann »humanistische« Ramofl gleiches Ramofl-Gesetz für alle ein. Damit wurde Stabilität erzeugt und die neuen Machtverhältnisse einzementiert.

Die Hauptillusion der Ramofl war das Mangeldenken. Es war scheinbar nicht genug für alle da. Ihre Lieblingsbeschäftigung war deshalb der Kampf bzw. Konkurrenzkampf. Es mußte Sieger und Verlierer geben. Da Töten verboten war und die meisten Wilden sowieso schon ermordet oder missioniert waren, verlagerten ehrgeizige Ramofl ihre Aktivitäten auf andere Gebiete, nämlich Wirtschaft, Sport und Spiel. In Sport und Spiel konnten sie auf relativ ungefährliche Weise ihren Konkurrenzkampf ausleben. In der Wirtschaft hingegen führte der Ramoflismus zu immer mehr sozialer Ungerechtigkeit. Die Kluft zwischen Armen und Reichen wurde immer größer.

Auf Freegaia gab es immer schon Leute, die die Natur beobachteten und ihre Gesetze zu ergründen suchten. In früheren Zeiten hatte man sie als Ketzer verbrannt. Als sich aber später ihre Erkenntnisse militärisch nutzen ließen, wurden sie zu Wissenschaftlern ernannt. Naturbeobachter, die keine militärisch nutzbaren Entdeckungen brachten, nannte man Scharlatane und gab sie der Lächerlichkeit preis.

Mit der Zeit wurde das Klima liberaler und immer mehr Staaten konvertierten zu Demokratien. Kurz vor dem Neuen Zeitalter begannen sich die Beobachtungen der Wissenschaftler und der Scharlatane immer mehr zu decken. Man fand Entsprechungen zwischen den Naturwissenschaften, der Philosophie und den Religionen und begann sie auf Politik und Wirtschaftslehre zu übertragen.

Man verglich die Wirtschaft mit der Natur:

weiter auf http://www.joytopia.info/joystory.html


Tja und genau das ist meine Spezialität: Bio-logisch, analog zu verstehen und zu erschaffen ... aber dazu an anderem Ort bald mehr!

Danke für eure 'Augen' und ich bin gespannt, was euch dazu ein-fällt (voher auch immer Laughing )

Herz-l-ich-st
Sabine




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Inspiration BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2007 2:17 am

Das liebe Geld...

Hallo liebe Sabine,

ein schöner Beitrag. Zu diesem Thema läuft schon eine interessante Diskussion in der Rubrik Währung. Ich habe mich auch schon vor Jahren mit Tauschsystemen oder auch Alternativwährungen beschäftigt. Dabei ist Joytopia bei mir aber durchgefallen, weil ich den eingebauten Wertverlust nicht gut fand. Dies ist dem Gesel-Model entlehnt und bedeutet unterm Strich ein Verlust von Energie, der mir nicht in Ordnung schien.

Geld als Austauschmittel ist in unserer spezialisierten Welt durchaus sinnvoll, aber es sollte schon fair damit umgegangen werden. Bei genauer Betrachtung ist eigentlich alles, was zum Leben notwendig ist kostenlos und wird von der guten Erde zur Verfügung gestellt. Dann würde aber die ganze Technik weg fallen, worüber der/die Eine froh und Andere wieder Betrübt wären. Es ist also sachlich auch ein Infrastrukturproblem, was mit der Organisation der Gesellschaft zusammen hängt.

Aus geistiger Sicht stellt sich das natürlich viel einfacher dar, denn unter der Betrachtung, daß alles Energie ist und durch Menschen geschaffen wird, oder besser ausgedrückt erst durch den Gedanken in die "Wirklichkeit" abgebildet wird, läßt sich was besseres Kreieren, als das existente. Da aber die Gedanken alle in die "Wirklichkeit" gelangen, ist das schon wieder etwas komplizierter. Da gibt es ja die Gegenbetrachtung, die von gewissen Kreisen gesät und genährt wird. Dies zu erkennen ist schon eine Leistung, ganz zu schweigen von dem Beseitigen dieser. Aber auch das ist schon wieder ein Betrachtung Shocked , oder eine Gegenbetrachtung Rolling Eyes

Eigentlich ist das alles ganz einfach, aber andererseits liegt in der Kompliziertheit mehr Potential und Erlebnishorizont und deswegen sind wir anscheinend hier. Bevor wir zur Integration kommen, da müssen wir durch die verschiedenen Pole gehen um zu verstehen. Ein spannender Weg, der nicht immer so komfortabel ist.

Liebe Grüße
Inspiration




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Sabine BeitragVerfasst am: Mi Apr 04, 2007 8:43 pm

Re: Das liebe Geld...

[quote="Inspiration"]Hallo liebe Sabine,

ein schöner Beitrag. Zu diesem Thema läuft schon eine interessante Diskussion in der Rubrik Währung. Ich habe mich auch schon vor Jahren mit Tauschsystemen oder auch Alternativwährungen beschäftigt. Dabei ist Joytopia bei mir aber durchgefallen, weil ich den eingebauten Wertverlust nicht gut fand. Dies ist dem Gesel-Model entlehnt und bedeutet unterm Strich ein Verlust von Energie, der mir nicht in Ordnung schien.

Liebe(r) Inspiration,

hast du schon einmal in die Natur geschaut? Werder-Sein-Vergehen! Kein Energieverlust, sondern Wandlung durch die Polaraitäten um wieder aufzuerstehen (Ostern!). Und wenn Menschen wieder in den natürlichen Fluss gelange wollen, müssen sie sich daran orientieren und nicht horten - das ist der TOD.

Hast du einmal in die Webseite von Joytopia geschaut und den Ideen von Herzen gelauscht? Für mich war es der Wiederhall des Universums ...

Und auch wenn es im Außen nicht danach aussieht: der Wandel ist in vollem Prozess und wenn die 'alten' Syteme zusammenbrechen, werden die Menschen nach 'neuen' Ideen streben. Und wenn diese ansatzweise vorhanden sind, gibt es Orientierung und schungvolle Neugestalltung ... auch wirkt dann das Vergehen, hin zum Werden, welches wir gestalten werden!

Mit österlichen (Ostera= Göttin der Fruchtbarkeit!) Grüßen
Sabine




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BerndMatthes BeitragVerfasst am: Mi Apr 16, 2008 7:30 pm

Es ist schon erstaunlich wie hier Wunschvorstellungen, Allmachtphantasien, philosophisches, mystisches und vieles mehr durcheinandergewürfelt und wie es einem gefällt ausgelegt wird.
Entschuldigt, aber Im ersten Moment habe ich mich in eine katholische Kirche versetzt gefühlt. Dort wird auch im Namen Gottes gelogen was das Zeug hält.

Und ich meine ihr lügt euch ganz schön einen in die Tasche.

Das Wort ward Fleisch! ok - Was bedeutet das?
Heißt das, das ich Kraft meiner Gedanken etwas materialisieren kann?

Glaubt ihr das wirklich?

Nein das ist damit sicher nicht gemeint. Das ist die illusionäre überzeichnung, das Wunschdenken dem ihr euch gewidmet habt.
Es ist viel komplizierter als ihr anscheinend denkt.

Und dann die Sprüche das ja nur das Herz geöffnet werden braucht und mensch nur dies oder das "richtig" auf einen wirken lassen braucht dann würde....

Das ist die gleiche Methode die bei jeder Verdummung eine Hauptrolle spielt.
Wer das gewünschte Ergebnis, die besonderen Gedanken nicht bekommt, wem die Argumente und Darstellungen nicht einleuchten der hat sich eben keine Mühe gegeben und muß noch lernen. Billiger kann eigentlich kaum noch argumentiert werden.

Eure Denksysteme werden durch solche Argumente insich geschlossen gehalten und das ist das Problem.
Niemand konnte mir bisher überzeugend in diesem Universum ein geschlossenes System zeigen. Kann es dann richtig sein von einem in sich geschlossenen Denksystem ausgehen?

Es gibt weder einen adiabatischen Raum(Grundlage der Thermodynamik) noch ein "geschlossenes Universum". Alles ist in stetem Wandel begriffen.

Ja nur der Wandel ist unwandelbar.

Ist es da ein Wunder, wenn ich der Meinung bin, das die Rekursion auf absolute Werte immer als Machtmomentum genutzt wird?

Das erstmal um euch zu provozieren in eurer zwar lichtvollen aber doch reichlich naiven Äußerungen.

Doch nun zum Thema: Bedingungsloses Grundeinkommen

Anfangs war ich auch ein Fan dieses Vorschlages, aber ich habe schnell bemerkt, das dies eine Falle ist um eine wirkliche Änderung zu blockieren.
Ich sage nichts gegen die Argumente die für das BGE sprechen, aber ich sage das eine solche Änderung nur funktionieren kann wenn sie mit anderen Maßnahmen gekoppelt wird.

Um unsere Vorstellungen(die der Gruppe die ich repräsentiere) vom BGE zu unterscheiden nenne ich unser "BGE" Partizipationsgeld.
Dieses Partizipationsgeld ist aber immer im Zusammenhang mit einer grundsätzlichen Änderung des Steuersystems zu denken. Die Steueränderung heißt Stoffwechselsteuer und bildet die Einnahmen des Staates aus dem dann das Partizipationsgeld bezahlt wird.

Bevor wir also etwas verteilen können, müssen wir etwas einnehmen als Staat. Und die Stoffwechselsteuer beruht quasi auf einem einzigen Steuerprinzip, das einfach ausgedrückt wird so funktioniert:
Alles was schlecht für die Gesellschaft ist wird hoch besteuert und alles was gut für die Gesellschaft ist wird wenig oder nicht besteuert.

Die erste Frage, die dann meist kommt lautet:

Wer entscheidet was gut und was schlecht ist.

1. Instrument die Wissenschaft ist gefragt. Viele Stoffwechselvorgänge der Gesellschaft können quantitativ und qualitativ erfasst werden und daher haben wir mit Hilfe von wissenschaftlichen Methoden einen Rahmen der die Eingangsfrage schon sehr gut beantworten kann.
2. Instrument die Demokratie. Natürlich wird es bewertungsprobleme in Grenzfällen geben die dann wie jede andere Sache auch auf demokratischem Wege gelöst werden können. Wozu haben wir die Politiker.

Natürlich werdet ihr aufgrund der aktuellen Verbrecher-Politiker Zweifel haben, das verstehe ich, doch nehmt einmal an wir hätten die Chance eine neue Demokratie ein neues Staatwesen zu schaffen.

Die Auswirkungen der Stoffwechselsteuer sind bisher noch nur wenig erforscht, aber bisher haben alle Nachforschungen nur ständig weitere positive Wirkungen ergeben.

z.B. Wenn wir davon ausgehen das Unternehmer Steue sparen will, dann wird er durch die Stoffwechselsteuer dazu veranlasst Technologien einzusetzen die Resourcen sparen, weil dadurch Steuern gespart werden. z.B. Energie es wird dann keine einheitliche Energie-Steuer geben, sondern die Art und Weise der Energiewandlung hat Einfluß auf die Steuerhöhe also auch auf den Preis den der Endkunde zu bezahlen hat.

Damit erreichen wir also einen indirekten Einfluß auf die Technologie-Entscheidungen.

Eine andere Wirkung ist, das Arbeit und Einkommen nicht besteuert wird. Das bedeutet, das der Einsatz menschlicher Arbeitskraft im Verhältnis zu maschineller Arbeit aufgewertet wird und nur noch da automatisiert wird, wo menschliche Arbeitskraft besonders teuer ist, weil die Arbeit z.B. sehr gefährlich ist oder sehr stupide oder sehr dreckig, denn niemand wird eine solche Arbeit tun wollen, wenn es ein Partizipationsgeld gäbe. Der Unternehmer muß also entweder attraktive Arbeitsbedingungen liefern oder aber über das Geld (also hohen Lohn) den Arbeiter dazu bringen dort zu arbeiten. Es könnte sein, das eine Klofrau in solch einem System mehr als ein Facharbeiter verdient.

Eine weitere Wirkung ist, das der gesamte bisher unkontrollierte Stoffumsatz in der Gesellschaft das erstemal vollständig analysiert wird. Steuerberater und Finanzbeamte nutzen ihre Intelligenz derzeit um soziale Unterschiede festzustellen und danach die Steuer zu berechnen. 90000 Steuerverordnungen zeigen was ich meine. Im neuen System wird die Steuer direkt bei der Rohstoffquwelle erhoben, also da, wo ein Stoff in den wirtschaftlichen Kreislauf eingeführt wird oder dort wo recyceltes Material erneut verwendet wird.
Dienstleistungen die keine Stoffe benötigen werden natürlich auch nicht besteuert. Die Folge ist, das menschliche Zuwendung keine Steuersteine mehr in den Weg gelegt werden.

Jetzt zum Partizipationsgeld.

Dieses Geld besteht aus mehreren Teilen.
1. Der Basis-Satz muß vom Staat garantiert sein und soll die Grundbedürfnisse abdecken inklusive Krankenversorgung. die Höhe dieses Basissatzes kann der Zeit angepasst werden. Dies entspricht in etwa dem doppelten Hartz4-Satz
2. Der zweite und dritte Teil ist in seiner Höhe abhängig von der Volkswirtschaftlichen Leistung. Je höher diese ist desto höher sind auch diese Teile.
3. Der dritte Teil hat einen Vorbehalt, denn es ist sozusagen der Plan B Teil Wenn der Staat in Not gerät, z.B. eine Naturkatastrophe oder so, kann der Staat diesen Teil vorrübergehend einbehalten.

Alle drei Teile können ohne Überprüfungsschikanen von jedem Bürger in Anspruch genommen werden oder , wer es nicht benötigt, kann diese Teile auch beim Staat stehen lassen. Allerdings ohne Zinsen. Der Bürger kann aber bestimmen für was dieses "Bürger-Darlehen" verwendet werden soll. Dazu werden von den Interessensvertretern(Politiker) Projekte ausgearbeitet und den Bürgern vorgetragen. Der Politiker ist in diesem Fall also seine Bestimmungsmacht losgeworden und seine Verantwortung besteht darin dem Bürger möglichst überzeugend zu erklären warum sein Projekt wichtig ist um finanziert zu werden.

Welche Auswirkungen dies z.B. auf die zukünftige Wahl von Abgeordneten haben wird kann sich jeder selbst ausmalen.

Der wichtigste Aspekt ein Partizipationsgeld (aber auch ein BGE) zu verlangen ist aber das die Generationen und sozialen Gruppen nicht mehr gegeneinader ausgespielt werden können.

Jeder bekommt das Gleiche vom Anfang bis zum Ende seines Lebens.

Und wem dies nicht genügt, der kann ja arbeiten gehen.

Wenn wir dieses System in die Zukunft exponieren, dann erkennen wir, das unter solchen Umständen auch eine totale Automatisierung der Existenzwirtschaft und die damit verbundene Arbeitsplatzvernichtung keine negativen Auswirkungen mehr auf die Gesellschaft haben kann.

Diese Überlegung zeigt euch hoffentlich, das die derzeitige Kopplung von Arbeit, Existenz und Steuer aufgebrochen werden muß und daher ein BGE niemals als Einzelmassnahme funktionieren kann. Es muß mindestens die Stoffwechselsteuer parallel eingeführt werden.

Diese Vorstellung ist auch funktionsfähig im derzeitigen Geldsystem und könnte in der Lage sein das System aus seiner Überhitzung runter zu fahren, wenn auch das Geld als eine Art Rohstoff angesehen wird. Dadurch können wir eine längere Übergangsphase bekommen in der die Geld-Generierung zurück auf den Staat übertragen wird und so unter demokratische Kontrolle kommt.
Das Geld-Zinssystem muß letztlich abgeschafft werden und die Börsen und Banken werden ihre Attraktivität verlieren.

Meine Manpower reicht leider nicht aus, um dieses System und seine Folgen tiefgreifend genug zu ergründen. Darum habe ich die PIM-Ebooks geschaffen an denen jeder partizipieren kann und in denen die bisherigen Überlegungen für einen Wandel der Welt von Konkurrenz zur Kooperation grob beschrieben werden und auch, wie ich selbst auf diese Gedanken gekommen bin. Als radikaler Konstruktivist muß ich den Menschen meine Brillen zeigen durch die ich schaue und die mir nicht immer bewußt sind, denn ich weiß, das ich Fehler mache.

Ein Letztes, Tauschringe und lokale oder alternative Währungen können das Partizipationsnetzwerk, das ein weiteres Instrument darstellt, verstärken und so dem bisherigen System den Boden entziehen.

VG Bernd




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Sabine BeitragVerfasst am: Do Apr 17, 2008 6:51 am

Guten Tag, Bernd!

Danke für deinen langen und oft 'stürmischen' Beitrag!

Ohne jetzt auf jeden von dir genannten Punkt einzugehen, hier eine kurze Antwort:

1. Im Grunde hast du ähnliche Ideen und Ansätze, wie auch Joytopia. In der Akademie wird seit Jahren erprobt, wie es tat-sächlich funktionieren kann, also hier wird auch noch probiert! Wenn du Zeit und Lust hast, schau mal unter http://www.secret.tv/artikel4933966/Alternatives_Geldsystem_Joytopia
da kannst du dir einen persönlichen Eindruck verschaffen und sicher vieles wieder finden.

2. Ein geschlossenes System hat hier niemand propagiert - im Gegenteil! Und auch du sprichst von erschaffen - wer ist dann der Schöpfer? Nur dass wir eben geistige Wesen sind und zunächst ein Gedanke, eine Idee da SEIN muss, um diese in die Welt zu bringen. Schau mal in die Quantenphysik - dort wird wissenschaftlich erforscht, was geistige Größen schon lange gesagt haben.

3. Es geht nicht um Glauben - ich spreche von Erfahrung und Erkenntnis. Und daher weiß ich, dass ich ein göttlicher Teil bin und jetzt die Zeit ist, dies wieder zu leben und zum Ausdruck zu bringen. Meine Herzerkenntnis ist hier der Ursprung und liefert Energie ...

... aber das ist ein anderes Thema, Wenn du auch hier etwas anschauen möchtest: http://kristallmensch.net/index.php/eine-neue-schoepfungsgeschichte.html

Und wenn deine Manpower allein nicht ausreicht, dann bist du sicher herzlichst mit deinen Ideen bei Joytopia eingeladen, diese dort einzubringen! Nicht gegen andere (Ideen) kämpfen, sondern deine Aspekte hinzufügen! Was hälst du davon?

Dann brauchst du auch Menschen nicht zu verurteilen und dein Rundumschlag zu Beginn deines Schreibens wäre nicht nötig.

Herzlichst
Sabine




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BerndMatthes BeitragVerfasst am: Mi Nov 05, 2008 12:19 pm

Hallo werte Sabine

Entschuldige bitte meine späte Reaktion, ich hab infach nicht mitbekommen das du geantwortet hast.

Diesmal hab ich gleich die Benachrichtigung eingeschaltet Smile

In meinem Post kommt natürlich auch die Emotion raus, die in mir durch die Suche nach Alternativen zum System und den Versuchen mit anderen in dieser Konkurrenzwelt Kontakt zu bekommen aufgestaut waren. Mir war das auch gewissermaßen bewußt, sonst hätte ich nicht von Provokation geschreiben.

Eine Provokation muß natürlich überzeichnen, sonst wäre es keine und dein Reaktion zeigt mir, das du das auch sehr wohl einbezogen hast.



Sabine hat Folgendes geschrieben:
1. Im Grunde hast du ähnliche Ideen und Ansätze, wie auch Joytopia. In der Akademie wird seit Jahren erprobt, wie es tat-sächlich funktionieren kann, also hier wird auch noch probiert! Wenn du Zeit und Lust hast, schau mal unter http://www.secret.tv/artikel4933966/Alternatives_Geldsystem_Joytopia
da kannst du dir einen persönlichen Eindruck verschaffen und sicher vieles wieder finden.

Leider habe ich keinen Zugang zu secret.tv und konnte nur diesen sehr oberflächlichen Zusammenschnitt anschauen, der mich aber nicht sehr angesprochen hat, weil die entscheidenden Dinge vermutlich nicht enthalten sind.
Mein Haupt-Argument wurde dadurch aber nicht entkräftet, sondern im Grunde bestätigt, nämlich das ein Bürgergehalt oder wie immer es genannt wird nicht im Luftleeren Raum eingeführt werden kann und daher auch als Falle wirken kann.

Zitat:
2. Ein geschlossenes System hat hier niemand propagiert - im Gegenteil!

Das ist auch nicht nötig, denn solange wir uns innerhalb eins geschlossenen Systems argumentativ bewegen bemerken wir nicht, das es geschlossen ist.

Die Geschlossenheit erkennen wir nur wenn wir das System als Ganzes betrachten und dazu aus dm Bild heraustreten.

Zitat:
Und auch du sprichst von erschaffen - wer ist dann der Schöpfer?

Die Fehlerhaftigkeit des Menschen und wie er mit dieser Fehlerhaftigkeit umgeht erschafft. Einen expliziten Schöpfer brauche ich nicht, sondern nur die Eigenschaft des Schöpfens.

Zitat:
Nur dass wir eben geistige Wesen sind und zunächst ein Gedanke, eine Idee da SEIN muss, um diese in die Welt zu bringen.

Das ist in der Religion mit dem Auspruch verbunden das Wort ward Fleisch und dient zur Absicherung der These das die Bibel Gottes Wort sei und daher...

Zitat:
Schau mal in die Quantenphysik - dort wird wissenschaftlich erforscht, was geistige Größen schon lange gesagt haben.

Ich erinner mich an das Tao der Physik F.Kapra..

Und der Versuch nun das Higgs-Teilchen (als Hand Gotts) nachzuweisen zeigt das die Quantenphysik sicherlich in dr Lage sein wird D.Bohms Voraussage das ine zukünftige Formel der Materie nicht ohne den Faktor Geist erstellt werden könnte würde auf einfache Art bestätigt.
Dieser Gedanke hatte schon im Herbst 2004 bi mir dafür gesorgt, das ich die Personifizierung eines Gottes auf einer anderen nämlich auf der psychologischen Seite erklärte und das die Verbindung des religiösen Gottes-Systems mit Personifizierten Göttern nicht nur als Symbolik zu betrachten ist sondern immer auch als Machtinstrument.

Ich gehe also davon aus das es zwei Arten von Glauben gibt inmal der der durch di Rligionen angestiftet wird und dem Machterhalt dient und einen der sich der "göttlichen" Kraft widmet welcher keine Personifizierung und damit Projektion unseres Menschseins auf Gott benötigt.

Die Menschen und auch du und Kapra wie ich sehe machen sich es zu einfach zu sagen das die Quanten-Physik quasi dies religiösen Machenschaften bestätigen würde.
Das ist grotten falsch. Was hier tatsächlich bestätigt wird, ist nur, das es eine kooperative Grundkraft, eine Beziehungsbildende Kraft, wie ich es auch nenne, gibt, die ohne moralische Bewertung wirkt.
Sie ermöglicht alles bestimmt aber nicht wohin es geht. Eine Richtung ist also nicht vorgegeben. Als Mensch haben wir die Wahl. Und wir müßten fragen warum könnn wir wählen?

Zitat:
3. Es geht nicht um Glauben - ich spreche von Erfahrung und Erkenntnis. Und daher weiß ich, dass ich ein göttlicher Teil bin und jetzt die Zeit ist, dies wieder zu leben und zum Ausdruck zu bringen. Meine Herzerkenntnis ist hier der Ursprung und liefert Energie ...

Ich habe ja keine Ahnung in welchem kosmologischen Umfeld du deine Aussagen machst, daher nehme ich einfach mal die Variante, wo du möglicherweise noch bestimmten durch unsere Gehirnstruktur vorgegebenen Denkchemata unterliegst.
Dazu möchte ich auf einen Beitrag von mir im infokrieg.tv-Forum hinweisen, der dir erläutern kann aus welcher Perspektive ich sage das Erfahrung und Erkenntnis ebenfalls nur ein Glaube ist, genauso wie DER Glaube und die Wissenschaft.

Möglicherweise stimmst du mir nach der Lektür dieses Beitrages zu und kannst dinen Punkt 3 so formulieren das dieser kleine nicht mehr von mir Mißverstanden oder falsch gedeutt wird, denn ich habe das Gefühl als würden wir nur gemeinsame Wort finden müssen, um nicht anneinander vorbei zu reden.

Zitat:
... aber das ist ein anderes Thema, Wenn du auch hier etwas anschauen möchtest: http://kristallmensch.net/index.php/eine-neue-schoepfungsgeschichte.html

Eine meisterhaft mit den Worten umgehende Seite, vollgestopft mit manipulativen und viralen Satzgebilden. Echt gut gemacht. Aber m. E. untauglich, um Menschen aufzuklären und Ihnen zu einer verantwortlichen Wahlgewalt zu führen.

Sorry wenn ich so harte Worte finde, aber ich hoffe du verstehst das nach der Lektüre meines ober erwähnten Beitrages.

Zitat:
Und wenn deine Manpower allein nicht ausreicht, dann bist du sicher herzlichst mit deinen Ideen bei Joytopia eingeladen, diese dort einzubringen! Nicht gegen andere (Ideen) kämpfen, sondern deine Aspekte hinzufügen! Was hälst du davon?

Grundsätzlich eine gute Idee, doch lässt meine Zeit(eigentlich ist das meine Entscheidung) es nicht zu, denn das was ich derzeit tue ist mir noch viel wichtiger als den einzelnen Aspekt nun mit derJoytopia-Akademie abzukaspern. Mein Sinn ist nicht eine der vielen Initiativen zu stärken, sondern letztlich die Initiativen in einem Gesamt-Konzept zu integrieren. Mein Sinn ist die Weltgesellschaft aus der Konkurrenz-Falle herauszuholen und die kooperative Grundkraft als natürlichen Antrieb einer Vernetzung von souveränen Menschen und auch Initiativen zu nutzen.
Daher bin ich "verdammt" dazu einen souveränen Weg zu gehen und zu den jeweiligen Initiativen einen gewissen Abstand zu behalten um zu zeign das jder Mensch ganz persönlich die Wahl hat und somit ein Großartiger und einzigartiger Mensch ist, kein kleines Rädchen in einer Gemeinschaft, kein kleines Rädchen in einer göttlichen Hierarchie und auch kein kleines Rädchen in einer evolutionären und materiellen Megamaschine.
Jeder Einzelne sorgt dafür, das die Gesamtheit sich in eine von ihm selbst bestimmten Richtung ausprägt. Daher kann es jederzeit Vor- und Rückschritte geben und daher ist auch kein Richtung implizit vorauszusetzen, die eben die Geschlossenheit des Denksystems ausmacht. Somit schließt sich hier der Kreis der Argumente.

Zitat:
Dann brauchst du auch Menschen nicht zu verurteilen und dein Rundumschlag zu Beginn deines Schreibens wäre nicht nötig.


Vielleicht merkst du einerseits meine verzweifelte bewußt gewählte Einsamkeit, die unvermeidlich erscheint, um eine Erkenntniswelt einer nach der individualisierten Gesellschaft möglichen und nicht auf Herdentrieben basierenden bewußt eingegangenen aus souveränen Menschen bestehenden Gemeinschaft zu erreichen. Und andererseits die große Hoffnung die sich auf das Erreichen dieses Zieles bezieht und eine Welt aufleuchten läßt, die Konkurrenz nicht mehr benötigt und einen Respektvolles Leben für alle Wesen ermöglicht.

Momentan gehört aber eben auch Provokation dazu, um die Menschen aus ihren Denkgewohnheiten herauszulocken zu neuen Gedanken. Smile

Viel Kraft, Mut, Geduld und Liebe wünscht
Bernd
PS: Falls jmand di 'e`s findt di mir ab und zu in dr Tastatur stcken blibn darf r si grn slbst witrvrwndn ;)




Anmeldedatum: 09.03.2008
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